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Computergestützte Experimente - Messung: Redoxpotential Elektrochemie Redoxtitrationen: Cerimetrie, Manganometrie, Dichromatometrie Peter Keusch |

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Gefahren und Sicherheitsmaßnahmen:
Schutzbrille und Schutzhandschuhe erforderlich.
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![]() Abb. 1: Versuchsaufbau |
4.222 g Kaliumhexacyanoferrat-trihydrat werden in einem 90 mL 0.1 molarer Schwefelsäure gelöst und 10 mL Wasser zugesetzt. Die Redoxsonde (1) wird an den Eingang 4 (pH / Spannung) der CHEMBOX angeschlossen und der Tropfenzähler (2) an den Ereignis-Eingang 7 (Abb. 1). Der Computer wird eingeschalten, das Programm Chemex aufgerufen und im Menü 'Optionen - Kalibrierung - pH-Wert' gewählt. Um den Kanal für den pH-Wert auf die Spannung der Redoxsonde umzuschreiben muß zunächst für Kanal 4 sowohl ein geeigneter Spannungsbereich gewählt werden, welcher die vorliegende Experimente abdeckt (Beispiel: 0.1 V bis 1.5 V), als auch der Fixbereich des pH-Wertes beendet werden ("Haken" herausnehmen). Man bestätigt die Werte mit OK und kehrt zum Kalibrierfeld zurück. |
![]() Abb. 2: Kalibrierung der Redoxsonde |
Unter Pool trägt man 'Redoxsonde', unter Wert die Einheit 'V' ein. Die Redoxsonde taucht bis zur vollständigen Benetzung ihrer Elektroden in die Kaliumhexacyanoferrat(II) - Lösung ein. Bei Ref1 wird die entsprechende Spannung in Volt (0.16 V) eingetragen und Set 1 geklickt. Nun titriert man die Kaliumhexacyanoferrat(II) - Lösung mit 0.1 M Cer(1V)sulfat - Lösung bis zum Endpunkt (Verbrauch: 40 mL), an dem sich der aus der Literatur entnommene Redoxpotentialendwert einstellt. Durch Eingabe der entsprechenden Spannung (1.184 V) bei Ref2 und Klick auf Set 2 wird der zweite Referenzpunkt festgelegt. Beide Buttons (Ref1, Ref2) müssen mit einem grünen Haken versehen sein. Ansonsten ist die Kalibrierung zu wiederholen. Das Programm 'Chemex' berechnet die Kalibrierformel, mit deren Hilfe die eingehenden Signale in Spannung umgerechnet werden. |



