Chemikalien:
| 0.4 M Kaliumdichromat - Lösung (117.5 g / 1000 mL Wasser)
| Wasserstoffperoxid 10 %
Durch Verdünnen der 0.4 molaren Kaliumdichromat - Lösung werden 0.1, 0.15, 0.2 und 0.3 molare Lösungen
bereitet. | |
Geräte und Glaswaren:
| Magnetrührer
| | Magnetrührstäbchen
| | Rührstabentferner
| | Dewargefäß, 500 mL, mit Kunststoffdeckel, geeignet für Magnetrührer
| | Temperatursonde
| | Vollpipette 8 mL
| | Vollpipette 25 mL
| | Vollpipette 50 mL
| | 3 Peleusbälle
| | Entsorgungskanister | |
Gefahren und Sicherheitsmaßnahmen:
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Kaliumdichromat kann Krebs erzeugen und erweist sich als verhängnisvoll wenn eingeatmet, verschluckt oder über die
Haut aufgenommen. Reizt Augen und Atmungsorgane. |
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Wasserstoffperoxid entwickelt eine starke Ätzwirkung auf Haut, Schleimhäuten und Augen Verschlucken führt zu starken
Leibschmerzen sowie Übelkeit und Erbrechen. |
Schutzbrille, Schutzhandschuhe und gute Raumdurchlüftung erforderlich.
Theoretischer Hintergrund:
Wasserstoffperoxid reagiert mit Dichromat sehr heftig unter Freisetzung von Energie. Da die Reaktion sehr schnell abläuft,
steigt die Temperatur der Reaktionslösung rasch an. Folglich kann die Reaktion durch Temperaturmessung verfolgt werden.
Versuchsdurchführung:
Abb. 1: Versuchsaufbau |
| Die Temperatursonde ist an Eingang Sensor2 angeschlossen.
Anschließend legt man im Dewargefäß 75 mL 10 %ige Wasserstoffperoxidlösung vor und fügt 8 mL einer 0.1 molaren Kaliumdichromatlösung
hinzu. Nachdem das Dewargefäß mit einem Kunststoffdeckel, in dessen Bohrung die Temperatursonde gehaltert ist, verschlossen wurde,
startet man die Messung.
Die Temperaturänderung kann auf dem Messbildschirm verfolgt werden (Abb. 2). Sobald das Temperaturmaximun erreicht ist, wird die Messwertaufnahme beendet.
Das Experiment wird mit einer 0.2 und 0.32 molaren Kaliumdichromatlösung wiederholt. |
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