Chemikalien:
| Wasserstoffperoxid 10 %
| | | Durch Verdünnen der 0.43 molaren Kaliumiodid - Lösung werden 0.1075, 0.215 und 0.3225
molare Lösungen hergestellt.
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Geräte und Glaswaren:
| Magnetrührer
| | Magnetrührstäbchen
| | Rührstabentferner
| | Dewargefäß (500 mL) mit Kunststoffdeckel, geeignet für Magnetrührer
| | Temperatursonde
| | Vollpipette 8 mL
| | Vollpipette 25 mL
| | Vollpipette 50 mL
| | 3 Peleusbälle
| | Entsorgungskanister | |
Gefahren und Sicherheitsmaßnahmen:
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Wasserstoffperoxid entwickelt eine starke Ätzwirkung auf Haut, Schleimhäuten und Augen. Verschlucken führt zu starken
Leibschmerzen sowie Übelkeit und Erbrechen. |
Schutzbrille und Schutzhandschuhe erforderlich.
Theoretischer Hintergrund:
Die durch Iodid katalysierte Zersetzung von Wasserstoffperoxid liefert Sauerstoff:
Die Reaktion ist erster Ordnung sowohl bezüglich des Peroxids als auch des Iodids.
Wasserstoffperoxid reagiert mit Kaliumiodid sehr heftig unter Freisetzung von Energie. Da die Reaktion sehr schnell abläuft,
steigt die Temperatur der Reaktionslösung rasch an. Folglich kann die Reaktion durch Temperaturmessung verfolgt werden.
Versuchsdurchführung:
Abb. 1: Versuchsaufbau |
Die Temperatursonde ist an Eingang Sensor2 der CHEMBOX angeschlossen.
In das Dewar-Gefäß werden 75 mL Wasserstoffperoxid (10 %) und 8 mL einer 0.215 molaren Kaliumiodid - Lösung gegeben. Das Gefäß wird
mit einem Kunststoffdeckel, in dessen Bohrung die Temperatursonde gehaltert ist, verschlossen und sofort die Messung gestartet.
Sobald das Temperaturmaximun erreicht ist, wird die Messwertaufnahme beendet.
Das Experiment wird mit einer 0.1075, 0.3225 und einer 0.43 molaren Kaliumiodid - Lösung wiederholt. |
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