Chemikalien:
| 20%ige Schwefelsäure | |
Geräte und Glaswaren:
| Glastrog 100 mm × 50 mm × 120 mm
| | zwei Bleiplatten 76 mm × 40 mm × 1 mm
| | zwei Elektrodenhalter mit Anschlussbuchsen
| | Gleichspannungsquelle
| | Ampermeter
| | Voltmeter
| | Schiebewiderstand (100 W)
| | Schalter
| | Verbindungsschnüre | |
Gefahren und Sicherheitsmaßnahmen:
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20 %ige Schwefelsäure kann durch Verschlucken zu Gesunheitsschäden führen, verursacht Verätzungen. |
Schutzhandschuhe und Schutzbrille erforderlich.
Theoretische Grundlagen
Vorbereitung:
Zwei blank mit Stahlwolle geschmiergelte Bleiplatten werden in einem Abstand von ca 3 cm auf dem oberen Rand eines Glastroges
gehaltert, der mit 20%iger Schwefelsäure gefüllt ist. Die in die Säure eintauchende Fläche der Elektroden beträgt ca
40 cm2.
Formierung:
Zur Formierung des Akku wird ein Gleichstrom von 0.5 bis 1 A durch die Zelle geschickt. Das "Gasen" des Akkus (Zersetzung
von Wasser) zeigt an, dass der Ladevorgang abgeschlossen ist. Die Spannungsquelle wird abgeschaltet. An der mit dem positiven Pol der Spannungsquelle verbundenen Pb-Platte ist eine Braunfärbung (PbO2) zu beobachten, während die als Katode geschaltete Platte eine Graufärbung (Pb) aufweist (Abb. 1). Der Strom wird nun eine gleich lange Zeit in umgekehrter Richtung durch den Elektrolyten geleitet. Die Färbung der Platten kehrt sich um.
Abb. 1: Laden des Akku
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Abb. 2: Entladen des Akkus
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