| Computergestützte Experimente - Messung: Absorption Fuchsin, protoniertes Kristallviolett und N-substituiertes Fuchsin Peter Keusch |

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Gefahren und Sicherheitsmaßnahmen:
Schutzbrille und Schutzhandschuhe erforderlich. Die Bereitung der entsprechenden Lösungen erfolgt im Abzug!
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Abb. 3: Propellerstruktur
sterische Abstoßung zwischen ortho-Wasserstoffatomen (blau) |
· Röntgenstrukturanalyen zeigen, dass die Struktur des Kristallvioletts wie die des Triphenylmethyl-Kations einem 3-flügeligen Propeller ähnelt. Die Ebenen der Phenylringe sind aus einer Ebene herausgedreht, die vom zentralen C-Atom und seinen drei Bindungen festgelegt ist. Der dihedrale Winkel zwischen den Phenylringen und der Koordinationsebene beträgt 27.7°. Die Verdrillung der Phenylringe kann als Kompromiss zwischen der sterischen Behinderung ortho-ständiger H-Atome benachbarter Ringe und der maximalen Resonanzstabilisierung angesehen werden (Abb. 3). Die sterische Behinderung der ortho-ständigen aromatischen Wasserstoffatome begünstigt die nicht-planare Struktur. Die p-Elektronenkonjugation (maximale Resonanzstabilisierung) begünstigt die planare Konformation. Aufgrund der nicht-planaren Struktur, ist die
p-Elektronen Konjugation im Kristallviolett nicht so ausgeprägt wie in koplanaren Systemen.
· Im Malachitgrün sind lediglich zwei der drei Phenylringe mit einer Dimethylaminogruppe substituiert. Die beiden substitutierten Ringe sind nahezu planar ausgerichtet. Der dritte Ring aus der Ebene der beiden anderen Ringe herausgedreht. Aufgrund der maximalen p-Elektronen Konjugation zwischen den beiden koplanaren Ringen ist das Absorptionsmaximum des Malachitgrüns zum längerwelligen Bereich des sichtbaren Spektrums verschoben. |



