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Demonstrationsexperiment auf Video

Oxidation des 1,3,5-Triphenylverdazyls

Peter Keusch




English version







Chemikalien:
1,3,5-Triphenylverdazyl
0.1-proz. Bromwasser
Zinnchlorid
96-proz. Ethanol

1,3,5-Triphenylverdazyl-Lösung:  12.4 mg Triphenylverdazyl werden in 1200 mL 96-proz. Ethanol gelöst.

Geräte und Glaswaren:
3 Reagierkelche, graduiert, 500 mL
2 Bechergläser 20 mL
Becherglas 1500 mL
Messpipette 10 / 0.1 mL
Peleusball
2 Glasrührstäbe
Uhrglas
Spatel


Gefahren und Sicherheitsmaßnahmen:

Brom verursacht schwere Verätzungen Dämpfe reizen Augen und Schleimhäute.
Bromwasser ist gesundheitsschädigend. Es führt zur Reizung der Haut. Langer Kontakt kann den Augen schaden. Zinn(II)-chlorid ist gesundheitsschädlich beim Verschlucken. Reizt die Atmungsorgane, Augen und die Haut.
Ethanol ist leicht entzündlich.

Schutzbrille, Schutzhandschuhe, gute Belüftung! Die Bereitung des Bromwassers erfolgt im Abzug!


Versuchsdurchführung:

Zunächst werden drei Reagierkelche mit je 400 mL 1,3,5-Triphenylverdazyl-Lösung beschickt. Zur Lösung in Reagierkelch 2 und 3 fügt man jeweils 8 mL 0.1-proz. Bromwasser. Anschließend wird die Lösung im dritten Reagierkelch mit einer Spatelspitze SnCl2 versetzt.


Versuchsergebnis:

Nach Zugabe des Bromwassers färben sich die grünen Lösungen in den Reagierkelchen 2 und 3 rotviolett. Wird der rotvioletten Lösung unter Rühren eine Spatelspitze SnCl2 zugefügt, so tritt sofort Entfärbung ein.


Verdazyl

Videoclip
(Download RealPlayer .rm Datei)




























Deutung des Versuchsergebnisses:

·   Das grüne Triphenylverdazyl (Radikal) wird durch Brom zum violetten Verdazylium-Ion oxidiert  (1).

Gleichung


·   SnCl2 reduziert das Verdazylium-Ion zum farblosen Leukoverdazyl  (2).




Liste der Experimente






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