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Demonstrationsexperiment on Video

Wie man ein rohes Ei pellt

Lernziel: Freisetzung von Kohlendioxid aus Calciumcarbonat


Peter Keusch




English version



Supermarktprodukte:
Hühnerei
Essigessenz (25 %)

Geräte und Glaswaren:
Becherglas 250 mL
Petrischale d = 9 cm
Uhrglas d = 7 cm
Teelöffel
Messer


Versuchsdurchführung unf Versuchsergebnis:


Ein rohes Eie wird in ein 250 mL Becherglas gelegt, das mit 140 mL Essigessenz gefüllt ist. Sofort bilden sich winzige Gasblasen auf der Oberfläche der Eischale. Das mit einem Uhrglas abgedeckte Becherglas wird in einen Kühlschrank gestellt. Am nächsten Tag schöpft man vorsichtig das Ei mittels eines Löffels aus der Essigessenz.


   



Videoclip
(Download RealPlayer .rm Datei)




























Deutung des Versuchsergebnisses und Hintergrund:

Sobald das Ei in die Essigessenz eintaucht, beginnt sich die Eischale in der Säure zu lösen. Das Calciumcarbonat der Eischale reagiert mit der Essigsäure unter Bildung von Kohlendioxid:


Nach 24 Stunden ist die Eischale entfernt. Reste Schwimmen auf der Flüssigkeit. Aufgrund der dünnen Membran, die sich normalerweise zwischen Eiweiss und Schale befindet, erscheint das Ei intakt. Über die semipermeable Membran dringt Wasser in das Ei und vergrößert etwas dessen Volumen.

Die elastische Konsistenz des Eiweisses ist auf eine Denaturierung des im Eiweiss enthaltenen Albumins zurückzuführen. Die Denaturierung des Proteins wird durch die Essigsäure verursacht. Der Eidotter ist gegenüber der Essigsäure weniger empfindlich. Der hohe Fettgehalt im Dotter erschwert eine Denaturierung der Dotterproteine.


Liste der Experimente






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