| Demonstrationsexperiment auf Video Bierschaum ist nur eine kurze Existenz beschieden - er wird geboren, lebt und stirbt Peter Keusch |
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Versuchsdurchführung: Zwei Weizengläser werden mit Weizenbier gefüllt. Die obere Innenwand des ersten Glases ist mit Fett bedeckt. Das Fett steht für ein fettbasiertes Glasreinigungsmittel und den Rückstand den es hinterlässt. Die Gläser werden beim Einschenken schräg gehalten. Die Schaumkrone sollte den oberen Glasrand erreichen.
![]() Versuchsergebnis: Die Schaumkrone im ersten Glas ist kleiner als im zweiten Glas. Sie fällt rasch zusammen. Deutung des Versuchsergebnisses und Hintergrund: · Aufgrund seiner obergärigen Brauweise hat Weizen relativ viel Kohlensäure. Beim Einschänken sollte das Bierglas leicht schräg gehalten werden, damit das Bier langsam an der Glaswand entlang laufen kann. Die Entstehung von Wirbeln im Weizenbierglas, die eine viel zu starke Schaumbildung verursachen würde, wird dadurch vermieden. · Im Bier ist CO2 unter Druck gelöst. Ist die Fasche noch verschlossen, besteht zwischen dem gelösten CO2 und dem CO2 im Kopfraum der Flasche ein Gleichgewicht. Sobald die Bierflasche geöffnet wird, ist das Gleichgewicht gestört. CO2 diffundiert in die Bläschen. Die Blasen werden an unregelmäßigen Stellen des Glases gebildet. Nachdem sich ein Bläschen von dieser Stelle gelöst hat, wächst es auf seinem Weg zur Flüssigkeitsoberfläche. Die Vergrößerung während des Emporsteigens erfolgt aufgrund der kontinuierlichen Diffusion des gelösten Kohlendioxids durch die Gas-Flüssigkeits-Phasengrenze.
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