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Demonstrationsexperiment auf Video

Xanthoprotein-Reaktion

Lernziel: Nachweis aromatischer Ringe in Proteinen

Peter Keusch




English version



Chemikalien:
Alanin
Tyrosin
Eiweiss  (Eiklar)
65%ige HNO3

Glaswaren:
3 Reagierkelche, graduiert, 250 mL
3 Bechergläser 250 mL
1 Becherglas 50 mL
2 Schnappdeckelgläser 10 mL
3 Glassstäbe


Gefahren und Sicherheitsmaßnahmen:

65 %ige Salpetersäure verursacht schwere Verätzungen.

Schutzbrille und Schutzhandschuhe erforderlich. Die Experimente sind in einem Tischabzug durchzuführen!



Versuchsdurchführung:

Drei Reagierkelche werden, wie in folgender Tabelle aufgelistet, beschickt. Die Lösungen werden mit einem Glasstab umgerührt.

Reagierkelch 1   100 mL kochendes Wasser     0.05 g Alanin     100 mL HNO3 65 %  
Reagierkelch 2 100 mL kochendes Wasser   0.05 g Tyrosin     100 mL HNO3  65 %
Reagierkelch 3   100 mL kochendes Wasser   20 mL Eiklar 100 mL HNO3 65 %










Versuchsergebnis:

Während im Reagierkelch 2 eine deutliche Gelbfärbung zu beobachten ist, tritt im Reagierkelch 3 ein intensiv gelber Niederschlag auf. Die Lösung im Reagierkelch 1 bleibt unverändert.




Videoclip
(Download RealPlayer .rm-Datei)


Deutung des Versuchsergebnisses:

Die aromatischen Ringe von Aminosäuren (Tyrosin, Tryptophan) werden durch 65%ige Salpetersäure nitriert werden. Die Nitroderivate zeigen eine intensiv gelbe Färbung. Da nahezu alle Proteine Aromaten enthalten wird die Xanthoprotein-Reaktion zum Test auf Proteine herangezogen.



Nitriertes Tyrosin (a) und Tryptophan (b)


Die Verfärbung der Haut bei Kontakt mit konzentrierter Salpetersäure ist auf die Xanthoprotein-Reaktion zurückzuführen. Die Epidermiszellen der Haut enthalten aromatische Eiweiße.


Liste der Experimente






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