| Demonstrationsexperiment auf Video Lernziel: Nachweis des Zuckers und des Natriumbicarbonats Peter Keusch |
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Versuchsdurchführung: Der Boden der beiden Uhrgläser wird mit Seesand beschichtet. Anschließend werden die zwei Bad Emser Pastillen (mit Zucker bzw. ohne Zucker) jeweils aufrecht in den Sand gesteckt. Der mit Spiritus getränkte Seesand wird mit einem Kaminzündholz entzündet. Versuchsergebnis: Aus der Bad Emser Pastille mit Zucker schiebt sich bei der Verbrennung langsam eine "schwarze Schlange", die über den Rand des Uhrglases hinauswächst. Aus der Bad Emser Pastille ohne Zucker entwickelt sich dagegen nur ein kurzer schwarzer Stummel. Beide Pastillen verbrennen mit einer leuchtend gelbgefärbten Flamme. ![]() Deutung des Versuchsergebnisses: Die Emser Pastillen bestehen im wesentlichen aus Natriumhydrogencarbonat (NaHCO3). Beim Erhitzen der Pastillen wird Kohlendioxid frei, das den Zuckerschleim in den zuckerhaltigen Bad Emser Pastillen zu einer voluminösen schwarzen Masse aufbläht. Das freiwerdende CO2 verhindert eine vollständige Verbrennung der in den Pastillen vorliegenden organischen Verbindungen. Die Saccharose der zuckerhaltigen Pastille verkohlt
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