Material und Chemikalien:
| Baumwollgarn
| | Indanthren Gelb G (BASF)
| | Hydrosulfit (Natriumdithionit)
| | Natriumperborat
| | Soda calc. (Natriumcarbonat wasserfrei)
| | Natronlauge (32.5 %) | |
Geräte und Glaswaren:
| Heizplatte
| | Thermometer
| | Glasstab
| | Pinzette
| | Kristallisierschale d = 12 cm
| | Becherglas 50 mL
| | 2 Bechergläser 500 mL
| | 2 Schappdeckelgläser 10 mL | |
Gefahren und Sicherheitsmaßnahmen:
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Natronlauge: Die Gefährlichkeit der Laugen beruht auf ihrer Ätzwirkung bis hinunter auf 5%ige Lösungen. Alle Laugen besitzen
die Eigenschaft, Eiweißstoffe zu lösen, was zu tiefen Gewebszerstörungen führen kann. Hornhauttrübung mit Erblindungsgefahr.
Perforation der Speiseröhre und des Magens möglich. |
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Natriumdithionit und Natriumperborat sind gesundheitsschädlich beim Verschlucken und Hautkontakt. Reizen Augen und
die Haut. |
Schutzbrille und Schutzhandschuhe erforderlich.
Versuchsdurchführung:
0.3 g Indanthren Gelb G, 3 mL Natronlauge (32.5 %) und 1 g Natriumdithionit werden in 200 mL 50°C heissem dest. Wasser
gelöst. Nach 10 Minuten werden 10 g Baumwollgarn in die Lösung gebracht. Man färbt 30 Minuten bei etwa 50°C.
Anschließend wird das Garn gewaschen. Das gewaschene Substrat wird in ein Becherglas gegeben, das 200 mL dest. Wasser
enthält, in dem 0.5 g Natriumperborat gelöst wurden. Die Temperatur der Lösung beträgt 50°C. Nach 15
Minuten wird das imprägnierte Garn mit kaltem Wasser gewaschen. Nun wird die Textilfaser in einer Lösung von 0.5 g Seife
und 0.2 g calcinierter Soda in 200 mL dest. Wasser geseift und anschließend nochmals gewaschen..
Versuchsergebnis:
Videoclip (Download RealPlayer .rm Datei)
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