| Demonstrationsexperiment auf Video Lernziele: Löslichkeit, Polarität, Effekt des Aussalzens Peter Keusch |

Gefahren und Sicherheitsmaßnahmen:
Schutzbrille und Schutzhandschuhe erforderlich. Das Experiment ist in einem gut durchlüfteten Raum durchzuführen. Versuchsdurchführung: In die Gaswaschflasche werden 60 mL Methanol / H2O (1:1) gegeben. Mittels eines Pulvertrichters werden 40 g K2CO3 hinzugefügt. Durch Schütteln der Gaswaschflasche können Reste des Salzes, die an der Gefäßwand haften, beseitigt werden. Der Rührer wird solange betätigt, bis sich die beiden Phasen getrennt haben. Eine Spatelspitze CuSO4 · 5 H2O färbt die wässerige Phase blau. Nachdem einige Körnchen K2Cr2O7 hinzugefügt wurden schlägt die Farbe nach grün (Mischfarbe) um. Die alkoholische Phase wird mit einer Spatelspitze Methylrot angefärbt. Mit einer Lösung von Sudan III (Spatelspitze) in 60 mL Toluol wird das gelb-grüne Zweiphasensystem überschichtet. ![]()
| ![]() Versuchsergebnis: Schüttelt man die verschlossene Gaswaschflasche, so durchmischen sich die einzelnen Phasen vorübergehend (bräunliche Mischfarbe), um sich beim Stehenlassen der Gaswaschflasche wieder zu trennen. Die Farben der drei gelösten Verbindungen werden wieder sichtbar. Deutung des Versuchsergebnisses: · Flüssigkeiten, die sich in ihrem polaren Charakter ähneln, sind ineinander löslich ("Gleiches löst sich in Gleichem"). So sind Wasser und Methanol miteiander in jedem Verältnis mischbar. Wird jedoch Kaliumcarbonat zugesetzt, geht die Mischbarkeit verloren. Infolge Hydratation der Ionen werden die Wasserstoffbrücken zwischen den Methanol- und Wassermolekülen unterbrochen. Der Prozess des "Aussalzens" gestattet die Trennung der organischen Phase von der wässerigen Phase. · Toluol ist unpolar. Die Methanol- bzw. Wassermoleküle ziehen einander an, ignorieren jedoch das unpolare Toluol. · Folglich sind die drei Flüssigkeiten nicht miteinander mischbar. Quelle: Axel Schunk Die chemische Ampel Liste der Experimente |